Tipp: Drucken Sie dieses Dokument nach Möglichkeit aus, bevor Sie das Setupprogramm starten. Da manche Schritte möglicherweise das Herunterfahren des Computers erfordern, ist es hilfreich, ein gedrucktes Exemplar dieser Informationen zu haben.
Dieses Dokument hilft Ihnen beim Installieren von Microsoft Windows XP Professional oder Windows XP Home Edition. Das Dokument enthält außerdem Antworten zu anderen installationsspezifischen Fragen.
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Vorbereiten auf das Setupprogramm
Ausführen einer Neuinstallation von Windows XP
Übertragen von Dateien und Einstellungen von einem anderen Computer
Partitionieren und Formatieren einer Festplatte
Ausführen anderer Aufgaben im Zusammenhang mit dem Setupprogramm
Problembehandlung beim Setupprogramm
Konfigurieren eines Computers für das Starten von CD
Einrichten eines Multibootsystems
Reparieren oder Wiederherstellen eines Systems
Suchen eines Microsoft Knowledge Base-Artikels
Diese Version von Windows XP umfasst Service Pack 2 (SP2) für Windows XP. Wenn Sie diese Version von Windows XP deinstallieren, wird SP2 ebenfalls automatisch deinstalliert. Auf Ihrem Computer wird dann entweder kein Betriebssystem oder das Betriebssystem ausgeführt, das vor der Installation von Windows XP verwendet wurde. Die Deinstallation von SP2 allein ist nicht möglich.
Wichtig
Vier wichtige Schritte sollten Sie ausführen, bevor Sie das Setupprogramm starten:
Wenn Sie diese vier Schritte vor dem Starten des Setupprogramms ausführen, können Sie langfristig Zeit sparen.
Ein Updatebericht informiert Sie, wie funktionsfähig die Hardware und Software mit Windows XP sein wird. Der Updatebericht ist ein schnelles und einfaches Programm, das Sie mithilfe der Windows XP-CD ausführen können. Folgen Sie diesen Anweisungen:
Weitere Informationen zu den Geräten des Computers (Drucker, Scanner usw.) finden Sie auf der Website des Geräteherstellers, im Windows-Katalog und in der Microsoft-Hardwarekompatibilitätsliste (Hardware Compatibility List, HCL):
Textversion der Hardwarekompatibilitätsliste (für alle Betriebssysteme)
(https://winqual.microsoft.com/download/default.asp)
Textversion der Hardwarekompatibilitätsliste (nur für Windows XP)
(https://winqual.microsoft.com/download/display.asp?FileName=hcl/WinXPHCLx86.txt)
Windows-Katalog
(http://www.microsoft.com/windows/catalog/)
Sie erreichen die genannten Quellen über Windows Hardware and Driver Central (http://www.microsoft.com/whdc/hcl/default.mspx)
Was ist zu tun, wenn Hardware oder Software nicht mit Windows XP kompatibel ist? Sie können die jeweilige Hardware oder Software aktualisieren, ein ähnliches, aber kompatibles Programm oder Gerät suchen, oder Sie können das Programm oder Gerät entfernen und es nicht mehr verwenden. Zum Aktualisieren wenden Sie sich an den Hersteller. Zum Suchen kompatibler Programme und Geräte überprüfen Sie den Windows-Katalog (http://www.microsoft.com/windows/catalog/). Zum Entfernen eines Programms wechseln Sie zur Systemsteuerung, und öffnen Sie Software.
Virenschutzsoftware kann mitunter zu Störungen bei der Installation führen; Sie sollten diese Software daher deaktivieren, bevor Sie mit der Installation von Windows XP beginnen. Entsprechende Anweisungen finden Sie in der Dokumentation zur verwendeten Virenschutzsoftware.
Denken Sie nach dem Einrichten von Windows XP daran, das Virenschutzprogramm wieder zu aktivieren. In manchen Fällen benötigen Sie eine aktualisierte Version der Software, die Sie möglicherweise von der Website des Softwareherstellers downloaden können.
Sichern Sie alle Dateien, die Sie erhalten möchten, für den Fall, dass etwas schief geht. Abhängig von der Anzahl der Dateien können Sie diese auf eine Diskette, einen austauschbaren Datenträger, eine CD oder, falls Sie ein Netzwerk haben, in einen Netzwerkordner kopieren. Sie können die Dateien direkt kopieren oder den in den meisten Versionen von Windows enthaltenen Sicherungs-Assistenten verwenden. Der Assistent befindet sich im Startmenü im Ordner Zubehör\Systemprogramme.
Anmerkung: Sie können in Windows XP keine Sicherung wiederherstellen, die Sie mithilfe des Programms Msbackup von Windows 95, Windows 98 oder Windows Millennium Edition erstellt haben. Weitere Informationen zu diesem Problem finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 305381 zum nicht möglichen Wiederherstellen von Sicherungen, die in Windows 95, Windows 98 oder Windows Millennium Edition mit NTBackup von Windows XP erstellt wurden.
Es gibt im Grunde drei verschiedene Setuptypen: Update, Neuinstallation (auch als Erstinstallation oder vollständige Installation bezeichnet) und Multibootinstallation. Hinweis: Wir empfehlen dringend den ersten Typ!
Update. Dies ist die einfachste Methode, um Windows XP zu installieren. Wir empfehlen, diese Methode zu verwenden, wenn Sie eine frühere Version von Windows ausführen. Beim Aktualisieren ersetzen Sie das vorhandene Betriebssystem durch Windows XP, die Daten und die meisten Benutzereinstellungen sollten jedoch hiervon nicht betroffen sein. (Es empfiehlt sich immer, die Dateien sicherheitshalber vor Beginn zu sichern.)
Sie können von Windows 98, Windows 98 Zweite Ausgabe, Windows Millennium Edition, Windows NT Workstation 4 (Service Pack 6) oder Windows 2000 Professional aktualisieren.
Anmerkung: Windows 2000 kann nur auf Windows XP Professional aktualisiert werden. Informationen zu den unterstützten Updates finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 292607. Eine Übersicht über den Setupprozess von Windows XP finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 316941.
Tipp: Zum Suchen eines Microsoft Knowledge Base-Artikels gehen Sie zu Microsoft Hilfe und Support (http://support.microsoft.com), geben Sie die Artikelnummer in das Feld zum Durchsuchen der Knowledge Base ein, und drücken Sie die EINGABETASTE.
Neuinstallation. Diese Methode wird auch als vollständige Installation oder Erstinstallation bezeichnet und erfordert etwas mehr Aufwand als ein Update. Bei einer Neuinstallation kann Windows XP auf einem anderen Laufwerk oder einer anderen Partition installiert werden, ohne eine vorhandene Installation zu stören. Sie können jedoch auch sämtliche Daten von der Festplatte löschen und "bei Null anfangen". Sie sollten unbedingt die Dateien sichern, bevor Sie eine Neuinstallation ausführen! Im Rahmen einer Neuinstallation können Sie außerdem die Festplatte partitionieren und formatieren. Dies sollten Sie nicht vorher (wie Sie es möglicherweise bei früheren Versionen von Windows getan haben), sondern im Rahmen des Setupprogramms tun. Darauf kommen wir später zurück.
Multibootinstallation. Dies ist die schwierigste der drei Methoden. Sie stellt eine Abwandlung des Neuinstallationsprozesses dar und ermöglicht das Ausführen mehrerer Betriebssysteme auf dem Computer. Beispielsweise können sowohl Windows XP als auch Windows 98 installiert sein. Zum Wechseln zwischen den beiden starten Sie den Computer neu, und wählen Sie aus einem Menü, das beim Starten des Computers angezeigt wird, ein Betriebssystem aus. Das klingt verlockend, aber diese Methode sollte nur von erfahrenen Computerbenutzern verwendet werden.
Anmerkung: Vor dem Installieren von Windows XP sollten Sie Virenschutzsoftware (Antivirussoftware) deaktivieren. Weiterhin kann es sich empfehlen, das Windows-Speicherdiagnosetool auszuführen, um den Arbeitsspeicher des Computers zu testen. Zum Verwenden des Windows-Speicherdiagnosetools folgen Sie den Anweisungen auf der Windows-Speicherdiagnose-Website (http://oca.microsoft.com/en/windiag.asp). Denken Sie daran, dass Sie die Virenschutzsoftware nach dem Installieren von Windows XP erneut aktivieren müssen.
Beim Aktualisieren auf Windows XP installieren Sie Windows in demselben Ordner, in dem sich die aktuelle Version von Windows befindet. Die frühere Version wird dabei aktualisiert. Folgen Sie diesen Anweisungen:
Anmerkung: Einige der im Abschnitt dieses Dokuments zur Problembehandlung angesprochenen Probleme werden durch das Erhalten der aktualisierten Setupdateien verhindert.
Vergessen Sie nicht, nach Beendigung des Setupprogramms die Virenschutzsoftware erneut zu aktivieren.
Wenn auf dem Computer zurzeit kein Betriebssystem installiert ist oder wenn Sie sich entschieden haben, Windows von Grund auf zu installieren, können Sie eine so genannte Neuinstallation (wird auch als Erstinstallation oder vollständige Installation bezeichnet) ausführen. Dieser Prozess ist komplizierter und dauert länger als ein Update (ungefähr 20 Schritte im Gegensatz zu 9 Schritten bei einem Update). Informationen zum Ausführen eines Updates finden Sie im Abschnitt "Aktualisieren auf Windows XP".
Anmerkung: Vor dem Installieren von Windows XP sollten Sie Virenschutzsoftware (Antivirussoftware) deaktivieren. Weiterhin kann es sich empfehlen, das Windows-Speicherdiagnosetool auszuführen, um den Arbeitsspeicher des Computers zu testen. Zum Verwenden des Windows-Speicherdiagnosetools folgen Sie den Anweisungen auf der Windows-Speicherdiagnose-Website (http://oca.microsoft.com/en/windiag.asp). Denken Sie daran, dass Sie die Virenschutzsoftware nach dem Installieren von Windows XP erneut aktivieren müssen.
VORSICHT: Sie können auswählen, dass während einer Neuinstallation alle zurzeit auf der Festplatte vorhandenen Daten gelöscht werden. Stellen Sie daher sicher, alle Daten, die Sie behalten möchten, vor Beginn zu sichern (stellen Sie sicher, dass die Sicherungsdaten nicht auf dem zu löschenden Laufwerk gespeichert werden).
So führen Sie eine Neuinstallation von Windows XP aus
Anmerkung: Stellen Sie sicher, dass der Computer von einer CD starten kann. Wenn dies nicht der Fall ist, folgen Sie den Verfahren im Abschnitt "Konfigurieren eines Computers für das Starten von CD", oder lesen Sie den Abschnitt "Wie installiere ich Windows über die Eingabeaufforderung?" unter "Ausführen anderer Aufgaben im Zusammenhang mit dem Setupprogramm".
Anmerkung: Passen Sie hier gut auf, denn es ist sehr leicht, diese Meldung zu übersehen. Wenn das aktuelle Betriebssystem gestartet wird, wissen Sie, dass Sie die Gelegenheit zum Starten von CD verpasst haben. Starten Sie den Computer neu, und versuchen Sie es erneut.
Wichtig! Wenn Sie eine Wiederherstellungs-CD eines Originalcomputerherstellers (auch als OEM bezeichnet) verwenden, ist es möglich, dass die CD nicht akzeptiert wird. Wenn Sie die Partitionsinformationen löschen oder das Laufwerk formatieren und die OEM-Wiederherstellungs-CD nicht als gültiges Medium akzeptiert wird, müssen Sie mithilfe der OEM-Wiederherstellungs-CD die vorherige Version von Windows wiederherstellen. Details zum Wiederherstellen des Systems mithilfe des OEM-Wiederherstellungsmediums erhalten Sie vom Computerhersteller.
VORSICHT: Beim Löschen einer Partition werden alle auf dieser Partition gespeicherten Daten entfernt. Stellen Sie vor dem Fortfahren sicher, dass Sie alle Daten, die Sie behalten möchten, gesichert haben.
Anmerkung: Nach dem Neustart des Computers wird erneut die Meldung eine beliebige Taste drücken, um von CD zu booten, angezeigt, die Sie jedoch ignorieren können, um den aktuellen Installationsprozess nicht zu unterbrechen.
Wichtig: Stellen Sie sicher, sich das Administratorkennwort zu merken. Sie benötigen dieses Kennwort, wenn Sie in Zukunft Änderungen am System vornehmen möchten.
Anmerkung: Das Verbinden mit einer Domäne ist nur unter Windows XP Professional, nicht jedoch unter Windows XP Home Edition möglich.
Vergessen Sie nicht, nach Beendigung des Setupprogramms die Virenschutzsoftware erneut zu aktivieren.
Haben Sie sich schon immer gewünscht, die Dateien und Einstellungen einfach von einem alten Computer auf einen neuen übertragen zu können? Der in Windows XP verfügbare Assistent zum Übertragen von Dateien und Einstellungen kann Ihnen dabei helfen. Dieser Assistent trägt dazu bei, das Aktualisieren auf einen neuen Computer zu erleichtern.
So verwenden Sie den Assistenten:
Auf dem neuen Computer:
Auf dem alten Computer:
Wenn Sie eine Windows XP-CD haben, legen Sie sie in das CD-ROM-Laufwerk des Computers ein, von dem Sie Dateien und Einstellungen kopieren möchten, und warten Sie, bis das Startmenü angezeigt wird. Wenn das Menü nicht automatisch angezeigt wird, klicken Sie im Startmenü auf Ausführen, und klicken Sie dann auf Durchsuchen. Wählen Sie das CD-ROM-Laufwerk aus, und doppelklicken Sie dann auf die Datei Setup.exe. Klicken Sie im Dialogfeld Ausführen auf OK. Klicken Sie auf Zusätzliche Aufgaben durchführen, und klicken Sie dann auf Dateien und Einstellungen übertragen.
Auf dieser Seite können Sie außerdem ein Kontrollkästchen aktivieren, das Ihnen das Auswählen einer benutzerdefinierten Liste der zu übertragenden Dateien und Einstellungen ermöglicht. Diese Option ist für fortgeschrittene Benutzer gedacht.
Auf dem neuen Computer:
Der Vorgang ist abgeschlossen. Die übertragenen Dateien und Einstellungen sollten sich nun auf dem neuen Computer befinden.
Wenn auf der Festplatte keine Partitionen vorhanden sind, müssen Sie eine Partition erstellen und diese formatieren. Alternativ empfiehlt sich eine Neupartitionierung der Festplatte, wenn Sie mehrere kleinere Partitionen zu einer großen zusammenführen möchten oder wenn Sie mehrere kleinere Partitionen erstellen möchten, so dass Sie eine Multibootkonfiguration einrichten können.
Wenn Sie die Festplatte partitionieren oder formatieren möchten, empfehlen wir, die in das Setupprogramm von Windows XP integrierten Partitionierungs- und Formatierungstools zu verwenden. Diese Tools ermöglichen das Löschen vorhandener Partitionen und das Erstellen einer oder mehrerer neuer Partitionen.
WICHTIG: Wenn Sie diese Schritte auf einer Festplatte ausführen, die nicht leer ist, werden alle auf dieser Festplatte gespeicherten Daten dauerhaft gelöscht.
So verwenden Sie die Partitionierungs- und Formatierungstools im Setupprogramm von Windows XP:
Anmerkung: Zum Starten des Computers von der Windows XP-CD (oder von der Setup-Startdiskette) muss der Computer für das Starten vom CD-/DVD-Laufwerk (oder vom Diskettenlaufwerk) konfiguriert sein. In manchen Fällen müssen Sie hierzu möglicherweise die BIOS-Einstellungen des Computers ändern. Weitere Informationen finden Sie unter "Konfigurieren eines Computers für das Starten von CD".
Wenn Sie die L-TASTE drücken, um eine vorhandene Partition zu löschen, müssen Sie dann die B-TASTE drücken (oder die EINGABETASTE drücken und dann die B-TASTE drücken, wenn es sich um die Systempartition handelt), um zu bestätigen, dass Sie die Partition löschen möchten. Wiederholen Sie diesen Prozess für jede der vorhandenen Partitionen, die Sie für die neue Partition verwenden möchten. Wenn alle Partitionen gelöscht sind, wählen Sie den sich ergebenden nicht partitionierten Bereich aus, und drücken Sie die E-TASTE, um eine neue Partition zu erstellen.
Anmerkung: Wenn Sie eine Partition erstellen möchten und schon mindestens eine Partition vorhanden ist, müssen Sie zuerst die vorhandene Partition oder die vorhandenen Partitionen löschen und dann die neue Partition erstellen.
Für die meisten Konfigurationen ist NTFS aufgrund der Sicherheit und Flexibilität eine gute Wahl. Wenn Sie jedoch planen, eine Multibootkonfiguration zu installieren und auf Daten auf dem Laufwerk mithilfe älterer Betriebssysteme, z. B. mit Windows 95, Windows 98 oder Windows Millennium Edition zuzugreifen, wählen Sie FAT aus.
Beim Formatieren eines Volumes werden Dateien vom Volume entfernt, und die Festplatte wird auf beschädigte Bereiche überprüft. Der größte Teil des zum Formatieren eines Volumes erforderlichen Zeitaufwands entfällt auf das Überprüfen der Festplatte. Wenn Sie die Option für die Schnellformatierung auswählen, werden Dateien aus der Partition entfernt, aber die Festplatte wird nicht auf beschädigte Bereiche überprüft. Sie sollten diese Option nur verwenden, wenn die Festplatte vorher formatiert wurde und Sie sicher sind, dass die Festplatte nicht beschädigt ist.
Anmerkung: Während des Setupprogramms von Windows XP steht die Option zum Beibehalten des bestehenden Dateisystems nicht zur Verfügung, wenn es sich bei der ausgewählten Partition um eine neue Partition handelt. Für Partitionen mit einer Größe von bis zu 2 GB (Gigabyte) verwendet das Setupprogramm das FAT-Dateisystem (wird auch als FAT16 bezeichnet). Für Partitionen mit mehr als 2 GB, aber weniger als 32 GB verwendet das Setupprogramm das FAT32-Dateisystem. Für Partitionen mit mehr als 32 GB verwendet das Setupprogramm NTFS.
Anmerkung: Wenn Sie die Systempartition gelöscht und eine neue Systempartition erstellt haben, Windows XP jedoch auf einer anderen Partition installieren, werden Sie an dieser Stelle aufgefordert, ein Dateisystem für die Systempartition und für die Startpartition auszuwählen.
Wenn der Computer nicht von einer CD gestartet wird, können Sie dennoch die Setupdisketten für Windows XP verwenden, um das Setupprogramm zu starten. Währen des Setupprogramms werden Sie aufgefordert, die Windows XP-CD einzulegen. Weitere Informationen finden Sie unter "Erstellen von Startdisketten".
Andernfalls können Sie zum Starten des Computers eine Startdiskette für Windows 98 oder Windows Millennium Edition verwenden und dann Winnt.exe aus dem Ordner i386 der Windows XP-CD ausführen.
Wenn Sie Smartdrv.exe nicht haben, dauert das Kopieren von Dateien viel länger, es kann jedoch dennoch erfolgreich ausgeführt werden. Überprüfen Sie, ob die folgenden Einträge in den folgenden Dateien auf der Startdiskette vorhanden sind, und fügen Sie noch nicht vorhandene Einträge hinzu:
Fügen Sie in Autoexec.bat diese Zeile hinzu:
smartdrv.exe
Fügen Sie in Config.sys diese Zeile hinzu:
device=himem.sys
Anmerkung: Weitere Informationen zum Ändern der Dateien Config.sys und Autoexec.bat finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 232558.
D:
cd \i386
winnt
Wenn das Setupprogramm beginnt, folgen Sie den Aufforderungen auf dem Bildschirm.
Wenn mehrere Betriebssysteme installiert sind, können Sie das Betriebssystem auswählen, das Sie als Standard verwenden möchten:
Warnung: Die Datei mit den Startoptionen (Boot.ini) steuert die Anzahl und die Reihenfolge der Betriebssysteme auf dem Computer. Zum manuellen Bearbeiten dieser Datei klicken Sie auf der Registerkarte Starten und Wiederherstellen auf Bearbeiten. Seien Sie beim Ändern der Datei mit den Startoptionen vorsichtig. Wenn Sie dabei etwas falsch machen, kann der Computer möglicherweise nicht mehr verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 289022.
Wenn Sie Windows XP deinstallieren und zu dem Betriebssystem zurückkehren müssen, von dem aus die Aktualisierung auf Windows XP erfolgte, folgen Sie diesen Anweisungen.
Anmerkung: Wenn Sie eine Neuinstallation anstelle einer Aktualisierung ausgeführt haben, können Sie Windows XP nicht deinstallieren. In diesem Fall müssen Sie eine Neuinstallation des vorherigen Betriebssystems ausführen.
Wichtig: Wenn Windows XP deinstallieren in der Liste der installierten Programme nicht vorhanden ist, müssen Sie das ursprüngliche Betriebssystem manuell erneut installieren. Stellen Sie in diesem Fall sicher, alle wichtigen Daten zu sichern, bevor Sie fortfahren.
Wenn Sie von Windows 98 oder Windows Millennium Edition auf Windows XP aktualisiert haben, kann Windows XP möglicherweise manuell deinstalliert werden, wenn der Ordner Undo noch zur Verfügung steht.. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 312569.
Folgen Sie den Anweisungen weiter oben zum Deinstallieren von Windows XP. Verwenden Sie dann die Windows XP-CD, um Windows XP auf dem neuen Computer zu installieren.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 303661 unter dem Thema zu Aktivierungsfehlern beim Verschieben von Windows XP auf einen anderen Computer.
Wenn Sie aufgefordert werden, die Installation von Windows XP zu aktivieren, stellen Sie die Aktivierung zurück, bis Sie geplante Updates oder Änderungen an der festen Hardware und den zugehörigen Gerätetreibern des Computers abgeschlossen haben. Anderenfalls müssen Sie nach dem Vornehmen dieser Änderungen möglicherweise erneut aktivieren. Feste Hardware bzw. fest Geräte umfassen die erste Instanz von Geräten wie Video, Netzwerk (außer Modems), SCSI, Festplatten, CD-ROM/DVD und Systemspeicher. USB oder andere austauschbare Geräte (z. B. Kameras und Drucker) wirken sich auf die Aktivierung nicht aus.
Wenn Sie Windows XP auf einem Computer (Computer A) deinstallieren und das Produkt dann auf einem zweiten Computer (Computer B) installieren, kann Folgendes geschehen:
Weitere Informationen zur Problembehandlung bei Aktivierungsproblemen finden Sie in den Microsoft Knowledge Base-Artikeln 293764, 293764, 312295, 314935 und 318702.
Sind während des Setupprogramms Probleme aufgetreten? Leider kommt das manchmal vor. Manche Probleme können mithilfe der Informationen in diesem Abschnitt gelöst werden.
Wichtig: Wenn auf dem Computer Virenschutzsoftware installiert ist, sollten Sie sie deaktivieren. Virenschutzsoftware kann während der Ausführung des Setupprogramms Probleme verursachen. Denken Sie daran, dass Sie die Virenschutzsoftware nach dem Installieren von Windows XP erneut aktivieren müssen.
Sie können die folgenden Schritte zur Problembehandlung verwenden, wenn beim Aktualisieren von Windows 98, Windows 98 Zweite Ausgabe oder Windows Millennium Edition auf Windows XP Probleme auftreten.
Wenn beim Ausführen des Setupprogramms Probleme auftreten, beenden Sie das Setupprogramm, und führen Sie den Updateratgeber von der Windows XP-CD aus. Folgen Sie diesen Anweisungen:
Der Updateratgeber überprüft auf Hardware- und Softwareinkompatibilitäten. Diese sind häufig die Ursache von Setupproblemen. Entfernen oder deinstallieren Sie die nicht kompatible Hardware oder Software, und führen Sie dann das Setupprogramm erneut aus.
Wenn der Updateratgeber das Problem nicht findet, können Sie den Computer nach fehlerfreiem Herunterfahren booten und das Setupprogramm erneut ausführen. Die Problembehandlung durch Booten nach fehlerfreiem Herunterfahren ist einfach eine Möglichkeit, Variablen zu entfernen, die Probleme verursachen können.
Wichtig: Sehen Sie sich die Registerkarte Allgemein genau an, um sicherzustellen, dass die Kontrollkästchen unter Benutzerdefinierter Systemstart deaktiviert sind. Fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort, wenn keines der Kontrollkästchen aktiviert ist. Wenn Sie ein deaktiviertes oder graues Kontrollkästchen sehen, wurde der Computer nicht wirklich nach fehlerfreiem Herunterfahren gebootet, und Sie benötigen möglicherweise Hilfe vom Hersteller des Programms, das sich auf Msconfig auswirkt.
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 267288.
Weitere Informationen zum Ausführen eines Bootens nach fehlerfreiem Herunterfahren in Windows 98 zu Problembehandlungszwecken finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 192926.
Angenommen, das Setupprogramm wird beim Kopieren von Dateien beendet, und Sie sehen eine Meldung wie die folgende:
Die Datei <Dateiname> kann nicht kopiert werden. Drücken Sie X zum Wiederholen, Y zum Abbrechen.
Folgende Ursachen und Lösungen sind für dieses Problem möglich:
Anmerkung: Zum Deaktivieren eines Geräts in Windows 95 klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, klicken Sie auf Eigenschaften, öffnen Sie Geräte-Manager, und deaktivieren Sie dann Originalkonfiguration (Aktuell). In Windows 98 und Windows Millennium Edition aktivieren Sie das Kontrollkästchen In diesem Hardwareprofil deaktivieren in Geräte-Manager.
Aktivieren Sie das Gerät bei Bedarf nach dem Aktualisieren auf Windows XP erneut. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 283658.
Anmerkung: Wenn während der Installation Probleme auftreten, können Sie das Windows-Speicherdiagnosetool verwenden, um den Arbeitsspeicher (Random Access Memory, RAM) des Computers zu testen. Dieses Tools hilft zu ermitteln, ob Installationsprobleme durch Hardwarefehler, wie z. B. im RAM oder im Speichersystem der Hauptplatine, verursacht werden. Zum Verwenden des Tools folgen Sie den Anweisungen auf der Windows-Speicherdiagnose-Website (http://oca.microsoft.com/en/windiag.asp).
Weitere Informationen zu verschiedenen weiteren technischen Problemen, die das Problem verursachen können, finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 310064 zur Problembehandlung bei Windows XP-Problemen während der Installation.
Wenn Sie alle oben aufgelisteten Ursachen ausschließen können und die Fehlermeldung weiter angezeigt wird, kopieren Sie den Ordner i386 vom CD-Laufwerk auf die lokale Festplatte, und versuchen Sie dann, das Setupprogramm von der Festplatte auszuführen. Folgen Sie diesen Anweisungen:
Wenn Sie Smartdrv.exe nicht haben, dauert das Kopieren von Dateien viel länger, es kann jedoch dennoch erfolgreich ausgeführt werden. Überprüfen Sie, ob die folgenden Einträge in den folgenden Dateien auf der Startdiskette vorhanden sind, und fügen Sie noch nicht vorhandene Einträge hinzu:
Fügen Sie in Autoexec.bat diese Zeile hinzu:
smartdrv.exe
Fügen Sie in Config.sys diese Zeile hinzu:
device=himem.sys
Anmerkung: Weitere Informationen zum Ändern der Dateien Config.sys und Autoexec.bat finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 232558.
D:
cd \i386
winnt
Wenn das Setupprogramm beginnt, folgen Sie den Aufforderungen auf dem Bildschirm.
Anmerkung: Es gibt im anfänglichen Startmenü in Windows Millennium Edition keine Option zum Starten über eine Eingabeaufforderung. Sie können jedoch über eine Startdiskette starten und dann C: eingeben und die EINGABETASTE drücken, um auf die Festplatte zuzugreifen, wenn die Startdiskette dasselbe Dateisystem verwendet wie die Festplatte.
Wenn Sie auf Windows XP zu aktualisieren versuchen, reagiert der Computer eventuell nicht mehr (er hängt), und es wird möglicherweise ein schwarzer Bildschirm angezeigt. Dies wird normalerweise durch Hardware oder Software verursacht, die mit Windows XP nicht kompatibel ist.
Anmerkung: Vor Beginn des Setupprogramms sollten Sie die Hardware des Systems mit der Hardwarekompatibilitätsliste (Hardware Compatibility List, HCL) vergleichen. Weitere Informationen zu den einzelnen Geräten des Computers (Drucker, Scanner usw.) finden Sie auf der Website des Geräteherstellers und im Windows-Katalog:
Textversion der Hardwarekompatibilitätsliste (für alle Betriebssysteme)
(https://winqual.microsoft.com/download/default.asp)
Textversion der Hardwarekompatibilitätsliste (nur für Windows XP)
(https://winqual.microsoft.com/download/display.asp?FileName=hcl/WinXPHCLx86.txt)
Windows-Katalog
(http://www.microsoft.com/windows/catalog/)
Sie erreichen die genannten Quellen über Windows Hardware and Driver Central (http://www.microsoft.com/whdc/hcl/default.mspx)
Wenn der Computer während des Setupprogramms nicht mehr reagiert und einen schwarzen Bildschirm anzeigt, folgen Sie diesen Schritten:
Warnung: Das Ausführen eines Flashupdates des BIOS sollte nur von fortgeschrittenen Benutzern versucht werden. Wenn Sie dabei etwas falsch machen, kann der Computer möglicherweise nicht mehr verwendet werden.
Wenn während des Setupprogramms eine der folgenden Fehlermeldungen angezeigt wird, lesen Sie den entsprechenden Microsoft Knowledge Base-Artikel:
311562: "Ein unerwarteter Fehler (768) ist in Zeile 5118@ind:Xp\Client\Boot\Setup\Setup.c aufgetreten während des Setupprogramms von Windows XP"
311564: "Stop 0x0000000A Irql_Not_Less_or_Equal während des Updates auf Windows XP"
311442: "Fehlermeldung: Setup kann nicht fortgesetzt werden. Wenden Sie sich an den technischen Support von Microsoft. (Fehler: 3E6h)"
Anmerkung: Wenn während der Installation Probleme auftreten, können Sie das Windows-Speicherdiagnosetool verwenden, um den Arbeitsspeicher (Random Access Memory, RAM) des Computers zu testen. Dieses Tools hilft zu ermitteln, ob Installationsprobleme durch Hardwarefehler, wie z. B. im RAM oder im Speichersystem der Hauptplatine, verursacht werden. Zum Verwenden des Tools folgen Sie den Anweisungen auf der Windows-Speicherdiagnose-Website (http://oca.microsoft.com/en/windiag.asp).
| Problem | Lösung |
|---|---|
| Ein Programm oder ein Gerät funktioniert nach dem Aktualisieren auf Windows XP nicht mehr. | Versuchen Sie zuerst, das Programm oder Gerät neu zu installieren. Wenn das Problem auf diese Weise nicht gelöst werden kann, fragen Sie den Hersteller nach einer neueren, für Windows XP entwickelten Version der Software oder Hardware. Wenn es sich um ein älteres Programm handelt, suchen Sie in Windows in Hilfe und Support nach dem Wort "Kompatibilität", um Anweisungen zum Ausführen des Programmkompatibilitäts-Assistenten anzuzeigen. |
| Meldung: "Datei unvollständig kopiert" | Lesen Sie den Abschnitt zur Problembehandlung beim Kopieren von Dateien im Microsoft Knowledge Base-Artikel 310064. |
| Meldung: "NTLDR fehlt" | Wenn Sie zu Beginn des Setupprogramms ausgewählt haben, dass Dateien aktualisiert werden sollen, wird dieser Fehler automatisch behoben. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 322069. Weitere Informationen zur Behandeln dieses Fehlers finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 314057. |
| Meldung: "Error 127 or error code fffffdf0 in catroot2 folder" | Benennen Sie den Ordner Windows\System\Catroot2 um, und führen Sie das Setupprogramm erneut aus. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307153. Dieser Fehler wurde im dynamischen Update 1.3 behoben. Führen Sie das Setupprogramm erneut aus, und downloaden Sie die aktualisierten Setupdateien, wenn Sie dazu aufgefordert werden. |
| Meldung: "Datei nicht gefunden: ASMS" | Tipps zur Problembehandlung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 311755. |
| Setup hängt während der Phase, in der die Einstellungen abgeschlossen werden. | Dieser Fehler wird normalerweise durch Virenschutzsoftware verursacht. Brechen Sie das Setupprogramm ab, deaktivieren Sie die Virenschutzsoftware, und starten Sie dann das Setupprogramm erneut. (Wenn Sie zu Beginn des Setupprogramms ausgewählt haben, dass Dateien aktualisiert werden sollen, wird dieser Fehler automatisch behoben.) |
Eine Startdiskette ist eine Diskette oder ein Satz Disketten, die das Starten des Computers ohne Verwendung von Windows ermöglicht. Eine Startdiskette zu haben, kann hilfreich sein, wenn Sie bestimmte Typen der Problembehandlung ausführen und wenn Sie eine Neuinstallation von Windows ausführen.
Sie können ein Programm zum Erstellen der sechs Setup-Startdisketten für Windows XP downloaden. Die Setupdisketten enthalten die Dateien und Treiber, die erforderlich sind, um auf das CD-ROM-Laufwerk zuzugreifen und den Setupprozess zu beginnen. Gehen Sie hierzu zu Erhalten von Setup-Startdisketten für Windows XP (http://support.microsoft.com:80/support/kb/articles/q310/9/94.asp).
Anstatt Startdisketten zu erstellen, wird jedoch empfohlen, den Computer von der Windows XP-CD zu starten, um das Setupprogramm zu starten. Wenn der Computer dies noch nicht kann (die meisten neueren Computer können es), finden Sie weitere Informationen im Abschnitt "Konfigurieren eines Computers für das Starten von CD". Wenn der Computer das Starten von CD nicht unterstützt, können Sie eine Datei downloaden, die beim Erstellen von Startdisketten hilft. Die Downloadpfade finden Sie in der Liste am Ende dieses Abschnitts.
Mit diesem Programm werden Setup-Startdisketten für Microsoft Windows XP erstellt.
Zum Erstellen dieser Disketten müssen Sie 6 leere formatierte HD-Disketten bereitstellen.
Geben Sie das Diskettenlaufwerk an, auf das die Abbilder kopiert werden sollen.
"Legen Sie eine Diskette in das Laufwerk <Laufwerkbuchstabe> ein: Diese Diskette wird die Setup-Startdiskette für Windows XP."
Drücken Sie eine beliebige Taste, um den Vorgang fortzusetzen.
Manche Computer bieten möglicherweise automatisch die Option zum Starten von CD an, wenn sie eine startbare CD im CD-ROM-Laufwerk erkennen. In diesem Fall wird beim Starten des Computers mit einer startbaren CD im CD-ROM-Laufwerk die Meldung, das eine beliebige Taste zum Booten von CD aus, gedrückt wird, angezeigt. Anderenfalls können Sie mithilfe des Setupprogramms für das BIOS (Basic Input/Output System) des Computers festlegen, dass der Computer von CD startet. Folgen Sie diesen Anweisungen:
Wenn der Computer eine solche Meldung nicht anzeigt, versuchen Sie, während des Systemstarts diese häufig verwendeten Tasten zu drücken:
Wenn während des Systemstarts Grafiken angezeigt werden, können diese oft durch Drücken der ESC-Taste ausgeblendet werden, so dass Sie die richtige Taste für das Aufrufen des BIOS-Setupprogramms sehen können.
Manche neuere Laptops verfügen über ein Windows-basiertes Dienstprogramm zum Konfigurieren des BIOS. Wenn der Computer nicht von einer CD startet, finden Sie im Abschnitt "Ausführen anderer Aufgaben im Zusammenhang mit dem Setupprogramm" Informationen zum Starten des Setupprogramms über die Eingabeaufforderung.
Sie können mehrere Betriebssysteme auf dem Computer installieren und bei jedem Starten des Computers auswählen, welches Betriebssystem Sie verwenden möchten. Dies wird als Dual-Boot- oder Multibootkonfiguration bezeichnet. Dieser Abschnitt erklärt das Einrichten von Windows XP als Multibootsystem mit den folgenden Betriebssystemen:
Treffen Sie die folgenden Vorkehrungen, bevor Sie eine Multibootkonfiguration mit Windows XP und einem anderen Betriebssystem erstellen:
Anmerkung: Sie können Windows Millennium Edition nicht über eine Version von Windows NT installieren. Beide können jedoch zusammen auf einem einzigen System vorhanden sein. Es wird empfohlen, die einzelnen Betriebssysteme auf einer separaten Festplatte oder Partition zu installieren. Wenn Windows NT bereits installiert ist, fügt das Setupprogramm von Windows Millennium Edition sich selbst zum Startmenü von Windows NT hinzu, um den Multiboot zwischen Windows Millennium Edition und Windows NT zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 271240.
Eine Partition ist ein logischer Abschnitt einer Festplatte. Jede Partition hat normalerweise ihr eigenes Dateisystem. Weitere Informationen zu Partitionen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 313348.
In folgenden Fällen müssen Sie möglicherweise die Festplatte neu formatieren und partitionieren:
Anmerkung: Wenn Sie ein Volume unter Windows NT 4.0, Windows 2000 oder Windows XP mit einem anderen Dateisystem als NTFS formatieren, verlieren Sie alle NTFS-spezifischen Funktionen. Dazu gehören Windows XP-Funktionen, wie z. B. Sicherheit des Dateisystems, Einstellungen für das verschlüsselnde Dateisystem (Encrypting File System, EFS), Datenträgerkontingente und Remotespeicher. Ebenso erkennen Windows 95, Windows 98 und Windows Millennium Edition eine NTFS-Partition nicht; sie identifizieren sie als unbekannt. Wenn Sie daher eine Partition unter Windows 98 oder Windows Millennium Edition mit FAT und eine Partition unter Windows XP mit NTFS formatieren, stehen die Dateien auf der NTFS-Partition nicht zur Verfügung bzw. werden nicht angezeigt, wenn Sie beim Ausführen von Windows 98 oder Windows Millennium Edition auf sie zuzugreifen versuchen.
Die folgende Tabelle listet die unterstützten Dateisysteme für Microsoft-Betriebssysteme auf:
| Betriebssystem | Unterstützte Dateisysteme |
|---|---|
| FAT | |
| Windows 3.1 | FAT |
| Windows NT | FAT, NTFS |
| Windows 95 | FAT |
| Windows 95 OSR2 | FAT, FAT32 |
| Windows 98 | FAT, FAT32 |
| Windows Millennium Edition | FAT, FAT32 |
| Windows 2000 | FAT, FAT32, NTFS |
| Windows XP (Professional und Home Edition) | FAT, FAT32, NTFS |
Sie können nicht zwei oder mehr der folgenden Betriebssysteme in einer Multibootkonfiguration installieren: Windows 95, Windows 98 und Windows Millennium Edition.
Diese Kombinationen sind funktionsfähig:
Diese Kombination ist nicht funktionsfähig:
Sie sollten Windows XP erst nach dem Installieren von
Anmerkung: Wenn Sie die Betriebssysteme in der falschen Reihenfolge installieren, müssen Sie die Wiederherstellungskonsole verwenden oder das Setupprogramm von Windows XP erneut ausführen, um Windows XP zurückzubekommen. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 307654.
Das Verwenden eines Multibootsystems mit Windows NT 4.0 und Windows XP wird als langfristige Lösung nicht empfohlen. Das NTFS-Update in Service Pack 5 (SP5) für Windows NT 4.0 wird nur bereitgestellt, um beim Evaluieren von und Aktualisieren auf Windows XP zu helfen.
Anmerkung: Wenn Sie mehrere Betriebssysteme installieren möchten und diese Konfiguration nur aus der Installation von Windows NT 4.0 mit Windows 2000 oder Windows XP bestehen soll, müssen Sie sicherstellen, dass Service Pack 5 oder höher für Windows NT 4.0 installiert ist. Sie können das neueste Service Pack für Windows NT 4.0 hier downloaden: Windows NT 4.0 Service Pack 6a (http://www.microsoft.com/ntserver/nts/downloads/recommended/SP6/allSP6.asp).
Windows XP aktualisiert automatisch alle auf dem System gefundenen NTFS-Partitionen auf die NTFS-Version, die in Windows 2000 und Windows XP verwendet wird. Windows NT 4.0 benötigt jedoch Service Pack 5, um Dateien auf einem Volume lesen und schreiben zu können, das mit der in Windows 2000 und Windows XP verwendeten NTFS-Version formatiert ist.
Wenn Sie mehrere Betriebssysteme haben und bestimmte Programme oder Treiber unter beiden Systemen funktionsfähig sein sollen, müssen Sie diese Elemente auf jedem System separat installieren. Wenn Sie z. B. Microsoft Word auf einem Computer, auf dem Windows 98 und Windows XP installiert sind, verwenden möchten, müssen Sie Microsoft Word zweimal installieren (einmal unter Windows 98 und einmal unter Windows XP).
Sie können das Programm für verschiedene Betriebssysteme im selben Pfad installieren, solange der Zielpfad ein Dateisystem verwendet, das beide Betriebssysteme lesen können.
Anmerkung: Windows 95 oder Windows 98 konfiguriert möglicherweise die Hardwareeinstellungen bei der ersten Verwendung neu. Dies kann Konfigurationsprobleme beim Starten von Windows XP verursachen.
Wenn auf dem Computer mehrere Betriebssysteme vorhanden sind, können Sie das Betriebssystem festlegen, das Sie beim Starten des Computers als Standard verwenden möchten:
Warnung: Die Datei mit den Startoptionen (Boot.ini) steuert die Anzahl und die Reihenfolge der Betriebssysteme auf dem Computer. Zum manuellen Bearbeiten dieser Datei klicken Sie auf der Registerkarte Starten und Wiederherstellen auf Bearbeiten. Seien Sie beim Ändern der Datei mit den Startoptionen vorsichtig. Wenn Sie dabei etwas falsch machen, kann der Computer möglicherweise nicht mehr verwendet werden. Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 289022.
Diese zusätzlichen Ideen für die Problembehandlung helfen Ihnen möglicherweise, das Problem zu lösen, ohne sich an den technischen Support zu wenden:
"Iexplore" versucht einen Fehler durch eine ungültige Seite im Modul "Kernel32.dll"
Dieser Fehler tritt möglicherweise auf, wenn Sie mehrere Betriebssysteme auf einem einzigen Volume installieren. Installieren Sie jedes Betriebssystem auf einem separaten Volume, um dieses Problem zu lösen.
Weitere Informationen zum Verwenden von Multibootsystemen mit Windows 2000 und Windows XP finden Sie unter Ausführen von Multiboot mit Windows 2000 und Windows XP (http://www.microsoft.com/windows2000/techinfo/administration/management/mltiboot.asp).
Weitere Informationen finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 205287.
Sie können das System auf verschiedene Weisen reparieren oder wiederherstellen. Nachstehend finden Sie Anweisungen für die einzelnen Methoden. Probieren Sie die Methoden in dieser Reihenfolge aus:
Wenn Windows XP nicht gestartet wird, können Sie die letzte als funktionierend bekannte Konfiguration des Systems wiederherstellen – mit anderen Worten, die letzten verwendeten Einstellungen, die funktionsfähig waren. Folgen Sie diesen Anweisungen:
Die Windows XP-Wiederherstellungskonsole ermöglicht Folgendes:
So verwenden Sie die Wiederherstellungskonsole:
Wenn Sie die Wiederherstellungskonsole verwenden, werden Sie aufgefordert, das Kennwort für das Administratorkonto einzugeben. Wenn Sie drei Mal ein falsches Kennwort eingeben, wird die Wiederherstellungskonsole geschlossen. Wenn die Datenbank, die die Benutzerkontoinformationen für den Computer enthält, fehlt oder beschädigt ist, können Sie die Wiederherstellungskonsole nicht verwenden.
Wenn Sie das Kennwort eingegeben haben und die Wiederherstellungskonsole gestartet wird, geben Sie exit ein, um den Computer neu zu starten. Für die Wiederherstellungskonsole gelten einige weitere Einschränkungen. Details finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 314058 zur Beschreibung der Windows XP-Wiederherstellungskonsole.
Im folgende Abschnitt wird das Verwenden des Systemwiederherstellungstools erklärt, mit deren Hilfe man den Computer in einen vorherigen funktionsfähigen Zustand zurückversetzen kann. Die Systemwiederherstellung erstellt einen Snapshot kritischer Systemdateien und einiger Programmdateien und speichert diese Informationen als Wiederherstellungspunkte. Sie können diese Wiederherstellungspunkte verwenden, um Windows XP in einen vorherigen Zustand zurückzuversetzen.
Das Erstellen eines Wiederherstellungspunktes ist immer nützlich, wenn Sie voraussichtlich Änderungen am Computer vornehmen, die riskant sind oder den Computer instabil machen können.
Wenn Windows XP gestartet wird, können Sie die Systemwiederherstellung verwenden, um das System auf einen früheren funktionsfähigen Punkt zurückzusetzen. Folgen Sie diesen Anweisungen:
Es wird empfohlen, im Rahmen eines allgemeinen Plans für die Systemwiederherstellung regelmäßig Sicherungen zu erstellen.
Anmerkung: Das Wiederherstellen von einer Sicherung sollte der letzte Ausweg für die Systemwiederherstellung sein. Verwenden Sie diese Methode nur, wenn Sie alle anderen Optionen ausgeschöpft haben. Beispielsweise sollten Sie zuerst versuchen, den Computer im abgesicherten Modus zu starten und die letzte als funktionierend bekannte Konfiguration wiederherzustellen. Diese Schritte werden weiter oben in diesem Abschnitt beschrieben.
Die automatische Systemwiederherstellung (Automated System Recovery, ASR) ist ein zweiteiliges System: Sie umfasst die Sicherung und die Wiederherstellung. Der Assistent für die automatische Systemwiederherstellung, der sich im Startmenü unter Zubehör\Systemprogramme\Sicherung befindet, führt die Sicherung aus. Der Assistent sichert den Systemstatus, die Systemdienste und alle Datenträger, die den Betriebssystemkomponenten zugeordnet sind. Die automatische Systemwiederherstellung erstellt außerdem eine Datei, die Informationen zur Sicherung, die Datenträgerkonfigurationen (einschließlich Basisvolumes und dynamischen Volumes) und Informationen zum Ausführen einer Wiederherstellung enthält.
Sie können auf den Wiederherstellungsteil zugreifen, indem Sie, wenn Sie im Textmodusteil des Setupprogramms dazu aufgefordert werden, F2 drücken. Die automatische Systemwiederherstellung liest die Datenträgerkonfigurationen aus der erstellten Datei. Alle Datenträgersignaturen, Volumes und Partitionen auf den zum Starten des Computers benötigten Datenträgern werden wiederhergestellt. Die automatische Systemwiederherstellung versucht, alle Datenträgerkonfigurationen wiederherzustellen. Unter bestimmten Umständen gelingt dies jedoch möglicherweise nicht. Die automatische Systemwiederherstellung installiert dann eine einfache Installation von Windows und startet automatisch eine Wiederherstellung mithilfe der vom Assistenten für die automatische Systemwiederherstellung erstellten Sicherung.
Weitere Informationen zur Systemwiederherstellung und
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